SPD fordert Ausbildungsgarantie

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Pressemitteilung vom 29. Februar 2008
MdL Gunter Kaufmann (SPD): „Landesregierung verschenkt Möglichkeiten der Umsetzung des Berufsbildungsgesetzes“

Die CDU/FDP-Landesregierung vergibt die Spielräume für die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen junger Menschen, die sich aus dem seit 2005 geltenden Berufsbildungsgesetzes eröffnen. Dies kritisierte der Sprecher für berufliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, Gunter Kaufmann, in seiner heutigen Rede im baden-württembergischen Landtag scharf.

Der SPD-Parlamentarier spricht sich in diesem Zusammenhang für ein Recht auf berufliche Erstausbildung in Form einer Ausbildungsgarantie aus. Dieses soll allen jungen Menschen den Weg in die berufliche Erstausbildung garantieren. „Das Berufsbildungsgesetz bietet ein Zeitfenster für die Bundesländer, in dem sie in eigener Verantwortung einen Beitrag für einen erleichterten Zugang in eine berufliche Ausbildung schaffen können. Die Landesregierung hat sich dem allerdings verweigert.“, monierte Gunter Kaufmann.

So hätte Baden-Württemberg die Möglichkeit, Zeiten einer schulischen beruflichen Ausbildung auf die duale Ausbildung anrechnen zu lassen. Des weiteren erlaube das Gesetz, die Zulassung von Absolventen von Bildungsgängen berufsbildender Schulen zur Kammerprüfung. Mit diesen Maßnahmen würden die Ausbildungsleistungen der beruflichen Schulen endlich in die Berufsausbildung eingebracht sowie die Kapazitäten der dualen und schulischen Ausbildungsgänge besser genutzt, so der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal.

Anstatt sich auf den dank des wirtschaftlichen Aufschwungs positiven Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt auszuruhen, muss die Landesregierung dafür sorgen, dass auch der immer noch vorhandene Berg an Altbewerbern endlich versorgt wird, fordert Gunter Kaufmann. Hierfür habe das Land bisher noch keine ausreichende Konzepte auf den Tisch gelegt.

 

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